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Sunday, 3 September 2017

Kardomom-Kuchen mit Waldbeeren und Haferflockenkrokant

Sie backt wieder...Einen Kuchen nach dem anderen...#bakingismyyoga Jipp, das stimmt, und da ich momentan "auffe Arbeit" so richtig viel Stress hab', back' ich halt was das Zeug hält.


Als ich hier das schwedische Rezept für den Kardomom-Kuchen mit Haferflockenkrokant entdeckte, dachte ich das ist ja ein richtig dröger Kuchen. Und somit hab ich kurzer Hand ganz einfach eine gute Handvoll Waldbeeren dazugegeben! Dazu hätte ich natürlich nur kurz in den Wald laufen müssen, wahrscheinlich hätte sich das Felltier sehr gefreut... Aber da ich ja schon ein paar Haferflockenkekse im Ofen hatte, musste ich mit den guten Bio-TK-Waldbeeren vorlieb nehmen. Nachdem ich den Kuchen nun probiert habe, könnte ich mir auch gut nur eine Schicht Lingon darauf vorstellen. Die pflück' ich dann mal nächste Woche...



Hier nun aber zum Rezept:
Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. In einer Schüssel 2 Eier und 100gr Zucker miteinander verrühren. Dann fügt ihr 1,5TL gemahlenen Kardamom, 50g Butter und und 100ml Sauerrahm (vielleicht auch Buttermilch oder Schmand) hinzu und fleissig rühren. Dann riecht es schon so lekker, dass manch einer vielleicht doch schon mal einmal schlecken möchte...aber bitte noch 190gr Mehl gemengt mit 1TL Natron unterrühren. Dadrauf verteilt ihr eine gute Handvoll Waldbeeren ...oder Lingon...obwohl Birne passt bestimmt auch ganz wunderbar! Dann den himmlisch riechenden Teig in eine 24 oder 26 Springform (ich butter nix, sondern nehme einfach Backpapier in die Form). Das Ganze geht dann für so kleine 15-20 Minuten auf die unterste Schiene in den vorgeheizten Ofen.
Während der Kuchen bäckt, lasst ihr 75gr Butter in einem Topf schmelzen, und fügt 80g Zucker und 1TL Vanillezucker hinzu. Wenn das alles langsam karamellisiert, wandern 80gr Haferflocken dazu. Einmal kräftig unterrühren und auf den Kuchen geben, der nun obendrauf eine schöne leicht braune Farbe hat. Ungefähr zeitgleich solltet ihr den Backofen auf 230 Grad hochschalten. Wenn der die gewünschte Temperatur erreicht hat, schiebt ihr den Kuchen auf der mittleren Schiene für weitere ca. 10 Minuten hinein. In der Form erkalten lassen...und geniessen!






                            Kram, 
                               Rosarood 




Tuesday, 15 December 2015

"Safran macht den Kuchen gel'.."


Jedes Jahr, wenn wir hier im Norden Lucia gefeiert haben, backen wir nach schwedischer Tradition Lussekatter. Aber irgendwie sind die zwar traditionell, jedoch auch irgendwie auf Dauer ein bisschen langweilig, finde ich. Deshalb habe ich dieses Jahr Saffran-Kringlor gebacken! Ein etwas anderer Teig gibt dem gelben Plunderstück doch gleich etwas mehr Geschmack (ähem ja, ..und der Hauch Zucker obendrauf ist sozusagen gern mitgegessen..)





Am besten backt es sich ja, wenn draussen die Temperaturen auch schon die Nullgradgrenze unterschritten haben, und man selber in der muckeligen Küche steht...
Aus einem 50g Stück Hefe, die ihr mit einer 37Grad warmen Mischung von 100g geschmolzener Butter und 500ml Milch verrührt, wird unter dem Zusatz von 250g Quark, 1,5g Safran 



(hoho, und ich sach' euch, ich hatte RICHTIG guten Safran -frisch gemörst- aus dem Türverkauf meines Sohnes,...aber ach das ist eine andere Geschichte...)..und 0,5g Salz und ca. 970g Mehl ein geschmeidiger Teig geknetet! 




Der darf dann für eine gute halbe Stunde -bedeckt mit einem feuchten Küchentuch- an einem warmen Ort gehen, während der Backofen schon mal langsam auf Touren für die erforderlichen 225 Grad gebracht wird.




Aus dem -etwas wabbeligen gelben Teigwunder- teilt ihr danach 24 ungefähr gleichgrosse Stücke (Pietje Precies kann das natürlich auch ganz genau abwiegen, keine Frage!), die ihr dann zu den Kringlor (=Bretzeln) formt! Frei Schnauze oder auch gern mit einer schwungvollen Anleitung aus dem Netz,...Hauptsache irgendwie geformt sollten die Teigteilchen dann auf dem -mit Backpapier ausgelegten- Backblech noch so kleine 20 Minuten vor sich hin schlafen (natürlich bedeckt mit dem bereits feuchten Küchentuch!).




Dann backt ihr sie ungefähr 7-10 Minuten in dem bereits vorgeheizten Ofen, gern mit Ober-und Unterwärme! Auch hier gilt, eine leichte Bräunung reicht vollkommen, schliesslich sollen die Kringlor keine Plätzchen werden...




Abkühlen lassen auf einem Rost und dann mit einem Esslöffel geschmolzener Butter bestreichen und in ZUCKER WÄLZEN!!!



Falls ihr keine grosse Verwandschaft -oder die ganze Fussballmanschaft zum Adventskaffeetrinken eingeladen- habt, könnt ihr die Kringlor auch ganz wunderbar einfrieren! Jedoch dann bitte die Geschichte mit der geschmolzenen Butter und Zuckerwälzung erst nach dem Gefrierschrankbesuch durchführen, sonst Labberplunder-Gefahr! 
..oder ihr packt sie -so wie ihr hier sehen könnt- gezuckert ein, und beglückt damit eure liebsten Nachbarn...





Viel Spass beim Nachbacken, ich wünsch' euch schon mal ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben! Wir lesen voneinander bald wieder, ...ganz bestimmt!










Das schwedische Originalrezept findet ihr hier!

Friday, 7 February 2014

Verkehrtes Wienerbröd



Was ich auf Instagram am Donnerstag
fälschlicherweise als Wienerbröd
bezeichnet habe,
heisst im wundervollen Bullar-Backbuch 
"Blondie",
eine Kombination aus Bullar und Wienerbröd!

Nach der kleiner Namensgebung
aber nun zum Rezept!
Die Menge ist für ca. 40-50 Blondies,
am besten also die halbe Verwandtschaft einladen
oder in der Nachbarschaft verteilen
oder einfrieren, und immer mal wieder eins geniessen ;-)




Als erstes bereitet ihr die Vaniljkräm [Vanillecreme] vor,
dazu rührt ihr 40g Zucker, 20g Maisstärke, ein Ei
und 250ml Milch zusammen in einen Kochtopf.
Hinzu gebt ihr das Mark einer halben Vanilleschote,
und kocht das Ganze auf...
immer schön rühren, nicht vergessen!
Ein bißchen rührend köcheln lassen,
und dann abkühlen...auch hier gern ab und an rühren,
damit sich keine Haut bildet!




Während die Vanillecreme mit ihrem angenehmen Duft
in eurer Küche vollständig abkühlt,
knetet ihr nun alte kalten (!!) Zutaten, die da wären:
500ml Milch, 75g Hefe, 1 Ei, 5gr Salz,
 10g Kardemum, 200g Zucker und ca. 1000-1100g Mehl
zu einem Teig und stellt den für eine halbe Stunde in den Kühlschrank!

Kurz bevor ihr den Teig aus dem Kühlschrank holt,
entnehmt ihr diesem 500g Butter (kalt!)
und teilt diese in ca. 2cm breite Schnittchen,
die ihr dann nebeneinander 
-am besten auf einem Stück Antihaftbackpapier- legt.




Dann rollt ihr den Teig rechteckig aus,
(etwas größer als die Butterplatte sozusagen)
und legt darauf die Butter!
Dann klappt ihr den Teig über die Butter,
und rollt dieses wieder aus zu einem Rechteck!




Das Rechteck faltet ihr dann einmal zu einem Drittel,
und faltet darauf das andere Drittel!




Nun gut mit Plastikfolie einwickeln,
und 30 Minuten in den Kühlschrank damit!

Diese Prozedur vom ausrollen,
und wieder zu Dritteln zusammenfalten,
wieder holt ihr noch zweimal!
Also, insgesamt ruht der Teig 1,5 Stunden in eurem Kühlschrank!

Nach seinem letzten Kühlschrankschläfchen
rollt ihr den Teig wieder aus,
und schneidet schmale Streifen...
..die ihr dann gut zwirbelt,




..und zu einem Kreis legt,
dabei die Enden unter den Kreis legen,
so dass kein Loch entsteht
-da muss ja noch die Füllung rein-

Jetzt das alle 40-50 Teilchen mit einem feuchten Geschirrtuch bedecken,
und auf das Doppelte wachsen lassen!

Nun füllt ihr die Vanillecreme in eine Spritztüte,
drückt mit eurem Daumen die Mitte vom Teilchen platt,
und spritzt jeweils etwas Vanillecreme da drauf!
Ich habe noch etwas Himbeermarmelade dazugegeben... ;-)





Dann bepinselt ihr alle Teilchen mit einem verquirlten Ei
und streut darüber Hagelzucker!
Wer nicht allergisch ist,
darf auch gerne noch Mandelblättchen drauf streuen!




Nun bei 210 Grad cirka 10 Minuten abbacken!
Meine waren am besten,
nachdem die Butter nicht mehr rauslief ;-)




Wer von euch schon mal die Vanillekringlor gebacken hat,
weiss, dass die Butter-und Zuckermenge so seine Richtigkeit hat ;-)

Euch allen ein fröhliches Backen gewünscht,
und ein schönes Wochenende!


Kram,

Tuesday, 29 October 2013

Chokladbollar a la Leila


Nachdem wir hier nun schon einige Zeit wohnen,
entwickeln sich meine Kinder zu kleinen Schweden..

So fragte der Jüngste vor einiger Zeit
"Mamma, wir müssen auch mal diese Boller machen"
"Boller?! Meinst du Kanelbullar?"
"Oho, nein MAMMA….Boller!! Schokoboller"

Nach einigem Hin und Her 
fand ich schließlich heraus,
dass es ihm die braunen Kugeln mit Kokosflocken angetan hatten,
die es hier überall zu kaufen gibt.

Und ich fand auch heraus,
dass die gute Leila genau solche in ihrem Bachbuch abgelichtet hat
..
...und so kam es,
dass wir selber rollten und wälzten,..




...um diese schmackhaften Kugeln herzustellen!




Anstelle von Kokosflocken nahmen wir Hagelzucker *mums*


Eine wirklich nette Aktion mit Kind,
allerdings sollte man sie am Aufessen der Kugeln nicht teilnehmen lassen…
dann hat man selber mehr ;-)





Kram,



Saturday, 19 October 2013

Schwedische Äppelbullar



Vor ein paar Wochen
hatte ich meine Zeitschriften sortiert,
und fiel mein Blick auf eine Lantliv Mat & Vin,
vom letzten Herbst
und überkam mich gleich beim Anblick der lekkeren Apfel-Bullar
große Lust sofort los zu backen!

Alle Zutaten hatte ich sowieso im Haus,
und schon ging's los…




150g Butter schmelzen und darin 500ml Milch fingerwarm erhitzen.
In dieses Gemisch die 50g Hefe zerbröseln und verrühren.
Dazu kommen 100g Zucker, ein halber TL Salz, 
3EL Kardamom, 1EL bester Vanillezucker und 1500ml Mehl!
Alles miteinander verkneten bis das Ganze eine geschmeidige Masse ergibt.
Den Teig dann eine halbe Stunde unter einem Tuch ruhen lassen!
Denkt dran: Er hat es gerne wohlig warm und hasst Zugluft!

Währenddessen Kaffee trinken äh, die Füllung zubereiten:
5 große süss-saure Äpfel in kleine Stückchen schneiden,
und in einer Pfanne mit 2 EL Butter erwärmen,
darunter 50g Rohzucker und 3EL Zimt mischen!
Wenn der Zucker geschmolzen ist und Verbindung mit den Äpfeln eingeht, 
die Mischung vom Feuer nehmen!
-Wer möchte kann jetzt 100g grobgehackte Haselnüsse unter diese Mischung geben,
das habe ich natürlich nicht getan ;-)-
Alles ein wenig abkühlen lassen…nun Kaffee trinken!

Den Herd auf 200 Grad erhitzen!

Nun den Teig auf ein großes Rechteck ausrollen, ca. einen halben Zentimeter dick!
Auf den Teig 200g-300g kühlschrankkalte Butter
mit einem Käsehobel auf dem gesamten Teig verteilen.









Darauf kommt die abgekühlte Apfelzimtmischung..





..und dann das Ganze zu einer großen Rolle aufrollen.


Von der Rolle 2cm dicke Scheiben abschneiden,
und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen
(oder wie ich wunderbare schwedische Bullarformen benutzen;-)




Alle Bullar mit einem feuchten Tuch bedecken 
und noch ein gutes halbes Stündchen ruhen lassen!

Ein Ei aufschlagen und die Bullar damit einpinseln.
-Wer mag, kann hier nun noch 30g gehackte Nüsse drüberstreuen
was ich natürlich durch ein paar geröstete Sonnenblumenkerne ersetzt habe!-
und ca. 12 bis 15 Minuten im Ofen bei 200 Grad abbacken!








Dann kurz abkühlen lassen,
endlich Kaffee trinken
und dazu Apfelbullar geniessen!

Euch allen ein schönes Wochenende!


Kram,



Monday, 20 May 2013

Rhabarber rockt...


Den Posttitel fand ich so gut,
dass ich ihn kurzerhand geklaut habe,
ich verrate euch auch gleich wo,
keine Sorge ;-)

Wie ich hier schon vor zwei Jahren verkündigt habe,
bin ich seit meiner Kindheit hoffnungslos verknallt..
..in Rhabarber!

Frisch gepflückt aus dem heimatlichen Garten,
und dann schnell in Zucker getunkt,
abgebissen….sauer macht lustig! 

Nach meinem uralten Familienrezept,
welches ich hier
für meinen Laden abgelichtet hatte,
hatte ich ihn immer am liebsten!





Aber dann las ich hier 
bei den guten Hamburger Backfrauen,
dass Rhabarber rockt…
und wahrlich…
diese Rhabarber-Pudding-Tarte ist der wahre Traum!!!
Bereits mehrere Male gebacken,
allerdings blieb nie Zeit für ein Fotoshooting von dem Rocker!
Nur einen Fülle-Rest habe ich abgelichtet..
im Yoghurt, ihr erinnert euch sicher...




Letzte Woche entdeckte ich 
dann dieses Rezept,…
und ich muss euch sagen..
nach einem Tag schmeckte er noch besser als frischgebacken,
Käse-Rhabarber-Kuchen *MUMS*!




Nun muss ich noch schnell das letzte Stück verdrücken,
es lächelt mich so an,
und schließlich muss ich ja noch einkaufen…
-hier gibt ja es keinen Pfingstmontag,
den haben die Schweden vor ein paar Jahren abgeschafft- 

und da werden die sauren Stangen bestimmt wieder
einen Weg in meinen Einkaufswagen finden ;-)

Eine schöne Woche wünsche ich euch!

Kram,







Saturday, 18 May 2013

Vaniljkringlor [Vanillebrezel]


Hier habe ich euch ja schon 
mein bestes Baksel ever gezeigt,
aber nun für euch auch das Rezept 
samt Backanleitung für die Ungeübteren unter euch ;-)

Das Rezept stammt aus diesem sensationellen Bullar-Backbuch!




Alle Rezepte sind allerdings von einer Großbäckerei
-oder besonders hungrigen Leuten- geschrieben..
Ich habe dieses Rezept gehälftet..
und immer noch 40 Brezel davon gebacken ;-)




Aber nun..
schmeisst euch in Frack und Fummel eure Küchenschürze!


Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben!




250 ml Milch, 450 g Mehl und 32,5 g Hefe 
in eine Schüssel zusammen kneten.

Dann eine Stunde schön abgedeckt 
und an einem warmen Ort gehen lassen.
Ich nehme immer ein feuchtes, sauberes Geschirrhandtuch
über die Schüssel,
andere schwören auf Plastikfolie,..
Ich stelle meinen Hefeteig immer eingepackt unter Kissen auf's Sofa,
andere in den Ofen bei kleiner Temperatur,…
Ich singe meinem Hefeteig immer ein…lassen wir das ;-)

Wenn der Teig gut geruht hat, 
wird er ungefähr doppelt so groß sein als vor seinem Schläfchen!

Füge nun 22,5 g Backpulver, 5 Eier, 2,5 g Salz, 135 g Zucker, 
300 g zimmerwarme Butter und 450 g Mehl hinzu! Knete!

Nun geht's ans Teig ausrollen..,
vergeß' nicht die Arbeitsfläche mit Mehl zu bestäuben!

Auf den ausgerollten Teig schmierst du 250 g Butter
und streust darüber 50 g guten Vanillezucker!




Nun klappst du den unteren Teig für ein Drittel nach oben,
und legst darauf das obere Teigdrittel…

Dann schneidest du lange Streifen,...




zwirbelst diese ein paar Mal um sich..




und formst die zu Brezeln…




..und legst diese gleich 
auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech!

Nun deckst du sie wieder mit einem Tuch ab,
und lässt die Brezel ruhen…
..bis sie doppelt so groß sind!
Auch hier gilt:
Wachstum braucht Zeit, also ungefähr so eine gute Stunde!

Inzwischen kannst du den Ofen auf 200 Grad erwärmen,
und aufräumen..
und schon mal 200g Zucker abwiegen 
und auf einen Teller füllen...für später!

Die ausgeruhten Brezel müssen nun für ca. 10 Minuten in den Ofen!
Währenddessen solltest du 250 g Butter schmelzen!

Wenn die Brezel aus dem Ofen kommen,
möchten sie sofort mit der -etwas abgekühlten- Butter eingepinselt werden...




und sich im Zucker wälzen!




Danach auf einem Rost abkühlen lassen,
inzwischen den Kaffee aufbrühen,
die Kaffeetafel decken,
und 
GENIESSEN!!!




Und NEIN, ich habe mich nicht vertippt…
Die guten drei Pakete Butter gehören wirklich in den Teig *lach*

Viel Spaß beim Baksel zaubern!!

..ähem, und diese Herzen..sorry,..
unauffälliger konnte ich das Datum nicht kaschieren ;-)
Aber nun ist meine Kamera wieder ohne Datum eingestellt!


Kram,

Sunday, 31 March 2013

Mit dem Bauch voller..



…selbstgezauberter Erdbeer-Sahne-Bisquitrolle...




..wollte ich euch doch noch schnell
ein wundervolles Osterfest wünschen!

Sicher habt ihr auch schon das ein oder andere Osterei gefunden
und im Kreis eurer Lieben Lekkereien genascht ;-)

Hier brät grad ein Hühnchen im Ofen…
-obwohl dafür eigentlich kein Platz mehr vorhanden ist *lach*-

Einen schönen Abend wünsche ich euch,
und vielleicht schaffe ich es morgen,
euch vom Påskkärring zu berichten…


Kram,

Wednesday, 14 November 2012

Saffran-Kardemumma-Knuttar á la Leila


Dieses Weihnachten
(oder wie wir Bremer sagen "Wiehnachten")
werden wir hier in Schweden verbringen…

Diverse schwedische Kochzeitschriften habe ich bereits erstanden…
..und weil mir Leila aus einer besonders 
verschwörerisch zulächelte,
habe ich -ganz spontan- am Sonntagmorgen entschlossen,
schon einmal 
ein Saffran-Kardemumma-Knuttar vorzubacken…vorzukosten…

Im Schein meiner neuer Fensterbeleuchtung
backte es sich gradezu vorweihnachtlich…





…lauter Hosen lagen auf dem Backtisch...




und nach der ohnehin schon leckeren Füllung…
Ich sach' nur Kardamom und Zimt, meine Lieben *MUMS*
…wurde über die fertigen Knuttar
auch noch Ljus-Sirap [heller Sirup] und Kardamom-Zucker gestreut!
*MUMS*




Das Baksel-Endergebnis sieht dann so aus…
Schade, dass man Geruch nicht durch's Netz schicken kann ;)





..und so roch es im Hause am frühen Morgen
nach frischem Hefeteig und ein wenig Weihnachten..




…und geschmeckt hat es "jätte bra" wie der schwedische Herr Nachbar sagte.
Und wen stört da noch das MistwWetter ;O)

Vielen Dank für alle Genesungswünsche für den kleinen Lieverd,…
leider ist er immer noch nicht wieder fit,
der kleine Lottoprinz
und somit macht ihr immer noch Chancen beim
Rehpopo-Gewinnspiel,..na, wer hat noch nicht?!


Kram,


Wednesday, 17 October 2012

Frasvåfflor á la Petterson & Findus..


..haben wir hier gestern gebacken…

Nachdem ich ja vor drei Wochen dieses Buch mit nach hause brachte,
nervte mich der kleine Lieverd schon die ganze Zeit,
wollte der kleine Lieverd super gerne unbedingt diese Waffeln backen…




Beim Anrühren des Teiges
kamen mir -so als Bakingqueen *lach*- allerdings große Zweifel, 
ob die da im Rezept nicht die Eier vergessen haben?!
Hm,…nach einer kleineren Suche im Netz..
stellte ich dann fest, dass grad diese Frasvåfflor,
-die auch gerne hier am nationalen Våffeldagen verspeist werden-
generell anscheinend ohne Eier und Zucker gebacken werden…
AHA!..

Das störte den Lieverd eh nicht,
der rührte fleissig per Hand den Teig an…
-im Hintergrund…Schlagsahne…wegen keine Eier, alles klar ;O)-



..und so konnten wir nach kurzer Zeit
auch schon die erste Waffel aus dem Eisen zaubern…




…und während ich vor Nachschub im Eisen sorgte,…
sah ich da doch eine kleine Hand etwas stibitzen…




…und…
Ja, ihm schmeckt's :O)




Ich allerdings muss gestehen,
dass ich nächstes Mal lieber wieder mein Waffel-Rezept backen werde…

So ohne Eier und Zucker…
und dafür ordentlich viel Fett…
nee, das ist nicht so nach meinem Geschmack,..
Förlåt [tut mir leid], Petterson & Findus!


Kram,